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Welche traditionellen Desserts sollten Sie während Ihres Aufenthalts in Palma oder auf Mallorca probieren?

In den ruhigen Dorf-Bäckereien fällt Ihnen vielleicht die zarte Spiralenform der Ensaimadas auf, ein süßes Gebäck, das mit Puderzucker bestäubt ist und zum Symbol der Inselbackkunst geworden ist. Ursprünglich aus Palma stammend, werden diese leichten und luftigen Spiralen gern zum Frühstück oder als Nachmittagsleckerei zusammen mit einem kräftigen Cafè Solo genossen. Es gibt Varianten mit Füllungen wie Kürbiskonfitüre oder Sahne, die dem traditionellen Rezept feine Nuancen verleihen.

Eine weitere lokale Spezialität, die die ländlichen Wurzeln der Insel zeigt, ist der Flaó, ein käsekuchenähnliches Dessert mit frischer Minze und regionalen Käsesorten, das man typischerweise in Orten wie Alcudia oder Pollenca findet. Es verbindet die Frische der Kräuter mit einer cremigen Konsistenz und ist ein perfekter Begleiter zu einem Digestif aus Hierbas, dem hierher gehörenden aromatischen Kräuterlikör.

Auf den Märkten und in Konditoreien der Insel finden Sie zudem Cocas, die süß oder herzhaft erhältlich sind. Die süße Variante enthält manchmal sobrassada, eine rotgewürzte Wurst, die geschickt mit Honig kombiniert wird – eine Kombination, die überrascht und begeistert. Bei einem Spaziergang durch Palmas Altstadt oder durch die malerischen Straßen von Valldemossa bieten sich vielfältige Möglichkeiten, diese verlockenden Spezialitäten zu entdecken, die jeweils ihre eigene Geschichte der kulinarischen Identität Mallorcas erzählen.