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Welche weniger bekannten Orte oder Städte auf Mallorca sind abseits der Haupttouristengebiete einen Besuch wert?

Abseits der belebten Strände und viel besuchten Wege liegen ruhige Ecken, in denen der authentische Charme der Insel besonders deutlich wird. So zum Beispiel das Dorf Moscari, das in den Ausläufern der Serra de Tramuntana liegt und spektakuläre Wanderwege sowie einen Einblick in das traditionelle Leben fernab der Menschenmengen von Palma bietet. Ganz in der Nähe führt die Ma-10 durch eindrucksvolle Berglandschaften zu kleinen Ortschaften wie Lluc, wo Pilger das Kloster besuchen und Wanderer in Kiefernwälder aufbrechen.

Entlang der Küste sind kleine Buchten wie Cala Mondrago ruhiger als die bekannten Abschnitte wie Es Trenc oder Cala Llombards. Dort laden kristallklares Wasser und geschützte Strände zu ruhigen Nachmittagen ein. Die Stadt Pollenca an der Nordküste verbindet Geschichte und Kultur auf ideale Weise mit ihren mittelalterlichen Gassen, lokalen Märkten und dem nahegelegenen Cap de Formentor, das weit über dem türkisfarbenen Meer atemberaubende Ausblicke bietet.

Kulturinteressierte Besucher schätzen Valldemossa und Deia wegen ihres künstlerischen Erbes und der Cafészenen, die noch immer vom Wirken früherer Bewohner wie Chopin und Robert Graves zeugen. Im Landesinneren zeigen Orte wie die Marktstadt Manacor eine andere Seite des Insellebens – dort treffen sich Einheimische in traditionellen Cafés, um sobrassada und ensaimadas zu genießen, begleitet von einem Glas Binissalem-Wein. Diese versteckten oder weniger besuchten Juwelen, die über das TIB-Busnetz der Insel oder malerische Fahrten auf der Ma-19 erreichbar sind, offenbaren Mallorcas ruhige Seele jenseits des bekannten Bildes.