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Welche weniger bekannten historischen Stätten auf Mallorca sind einen Besuch wert?

Ruhige Gassen und alte Steinmauern erzählen Geschichten in Dörfern, die eingebettet in der Serra de Tramuntana liegen. Während die beeindruckende Burg Bellver in Palma viel Aufmerksamkeit erregt, offenbaren weniger bekannte Orte wie die mittelalterliche Stadt Valldemossa einen persönlicheren historischen Charme. Das Kartäuserkloster, einst Heimat von Chopin und George Sand, befindet sich inmitten gepflasterter Straßen, gesäumt von alten Steinhäusern, die zeitlos wirken.

Weiter nördlich bieten die römischen Ruinen von Pollentia nahe Alcudia faszinierende Einblicke in Mallorcas ferne Vergangenheit, die oft von Besuchern, die zu den Sandstränden unterwegs sind, übersehen werden. Die Freiluftanlage ermöglicht es, zwischen den Fundamenten von Tempeln und Amphitheatern unter dem weiten mallorquinischen Himmel zu wandeln. Gleichzeitig bewahrt La Granja in Esporles das traditionelle Landleben mit seiner Mühle, Obstgärten und frühneuzeitlichen landwirtschaftlichen Geräten – die Art Werkzeuge, die die Insel vor dem Tourismus prägten.

Wenn man der Ma-10 folgt, kann man im Küstendorf Deia Halt machen, wo alte Steinhäuser und eine schlichte Kirche aus dem 12. Jahrhundert einen ruhigen Gegensatz zu den dramatischen Klippen bilden. Obwohl diese Orte weniger Touristen als Palma oder Soller anziehen, belohnen sie diejenigen, die die vielschichtige Geschichte der Insel verstehen möchten – von römischen Siedlern über Kartäusermönche bis hin zu bäuerlichen Gemeinschaften. Das Erkunden dieser verborgenen Stätten ermöglicht eine tiefere, persönlichere Verbindung als die üblichen bekannten Sehenswürdigkeiten.