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Ist es sicher, zwischen Palma und Soller zu Fuß zu gehen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit?

Der warme Duft von Pinien und Salz liegt am Abend entlang der Ma-11 in der Luft, der kurvenreichen Straße, die Palma und Soller verbindet. Die Strecke bietet atemberaubende Ausblicke auf die Tramuntana-Berge und Zitrushaine, ist jedoch hauptsächlich für Fahrzeuge und weniger für Fußgänger ausgelegt. Tagsüber mag der Weg angenehm sein, sofern man mit gelegentlichen blinden Kurven und wenigen Gehwegen zurechtkommt, doch nach Einbruch der Dunkelheit wird das Erlebnis ganz anders. Außerhalb der Ortschaften gibt es nur selten Straßenbeleuchtung, und die Straße führt durch ländliches Gebiet, wo oft keine Fußwege vorhanden sind.

In den Städten Palma und Soller selbst sind die Straßen gut beleuchtet und generell sicher; dort ist abends viel Betrieb, Einheimische und Touristen genießen Getränke wie Hierbas oder Gebäck wie ensaimada. Zwischen den beiden Orten kann die Einsamkeit im Dunkeln jedoch schnell zunehmen, deshalb sollte man vermeiden, dort allein zu Fuß zu gehen. Stattdessen empfiehlt es sich, die historische Soller-Bahn oder einen der TIB-Busse zu benutzen, die die Täler verbinden; beides sind verlässliche und sichere Optionen nach Sonnenuntergang. Wer zu Fuß unterwegs ist, besonders nachts, sollte sich auf stark frequentierte Straßen in den Ortschaften beschränken und immer jemanden über seine Pläne informieren.

Einheimische empfehlen oft, tagsüber Wanderungen durch die Ausläufer der Tramuntana oder Spaziergänge in den malerischen Dörfern Valldemossa und Deia zu unternehmen, wo zahlreiche Wege und gut markierte Pfade unter der Mittagssonne zur Verfügung stehen. Für Reisen zwischen den Orten nach Einbruch der Dunkelheit ist es hingegen vernünftig, öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi zu nutzen. Etwas Planung und Rücksicht auf die Natur gewährleisten, dass Ihre Wege ebenso unvergesslich bleiben wie die beeindruckenden Ausblicke entlang der Strecke.