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Gibt es weniger bekannte Dörfer oder abgelegene Orte rund um die Serra de Tramuntana, die einen Besuch wert sind?

Die Fahrt entlang der Ma-10 durch die Serra de Tramuntana führt an vielen ruhigen Plätzen vorbei, die in den üblichen Reiserouten oft übersehen werden. Dörfer wie Fornalutx und Esporles bezaubern mit engen Gassen aus Stein und einer schlichten Schönheit, in der die Zeit unter dem Schatten jahrhundertealter Olivenhaine langsamer zu vergehen scheint. Ihre stillen Plätze laden dazu ein, pa amb oli mit sobrassada und lokalem Olivenöl in Cafés zu genießen und dem Trubel von Palma oder Alcudia zu entkommen.

An der Küste bieten abgelegene Buchten wie Cala Figuera bei Santanyí oder Cala Tuent an der Nordküste unberührte Strände mit kristallklarem Wasser, fernab der Menschenmengen von Es Trenc oder Formentor. Dort trifft man vielleicht nur wenige Sonnenanbeter oder Schnorchler, die zwischen Posidonia-Wiesen ins klare Wasser eintauchen. Im Inneren der Insel bietet die Siedlung Lluc mit ihrem Kloster eine friedvolle Umgebung, umgeben von Eichenwäldern, wo Pilger und Wanderer in stiller Einkehr verharren.

In Pollenca oder Valldemossa entdecken Sie auf lokalen Märkten manchmal Kunsthandwerk und Weine aus Binissalem. Halten Sie auf der Fahrt entlang der Ma-13 in Richtung Manacor Ausschau nach kleinen Familienweingütern und Olivenpressen, wo traditionelle Geschmacksrichtungen und herzliche Gastfreundschaft jene erwarten, die die bekannten Strände hinter sich lassen. Für ein ganz besonderes Erlebnis empfiehlt sich ein Besuch während der Festa de l'Ametler im Februar oder der Nit de Foc in Palma, um bei den Feierlichkeiten mit Einheimischen in ihrem Heimatort zusammenzukommen und einen oft verborgenen Teil des Insellebens kennenzulernen.