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Welche traditionellen Bergdörfer sollte man auf Mallorca besuchen?

Die Serra de Tramuntana bietet zwei unterschiedliche Möglichkeiten, das bergige Herz Mallorcas zu entdecken. Sie könnten mit Valldemossa beginnen, bekannt für seinen entspannten Charme und die von Kiefern duftenden Gassen, wo man an Steinhäusern vorbeischlendert, die Jahrhunderte Geschichte widerspiegeln. Im Veranstaltungskalender dieses Dorfes finden sich oft Feste, die lokale Traditionen feiern, und die Gelegenheit, authentisches pa amb oli oder eine warme ensaimada aus einer Familienbäckerei zu probieren. Der Himmel ist hier klar, und die terrassierten Hänge laden zu ruhigen Spaziergängen zwischen Olivenhainen und Mandelbäumen ein.

Fährt man weiter entlang der Ma-10, zeigt Deia eine andere, künstlerischere Seite des Lebens in den Bergen. Auf Felsen über dem Meer gelegen, verbindet der Ort atemberaubende Ausblicke mit einer Tradition von Kunsthandwerk und Literatur, die in den engen Gassen noch spürbar ist. Die kleinen Cafés und Restaurants in Deia bieten Spezialitäten wie tumbet an, ein kräftiges Gemüsegericht, und laden dazu ein, bei einem Sonnenuntergang über dem Mittelmeer zu verweilen.

Weiter unten auf der Höhe liegt die Stadt Soller, erreichbar mit einer malerischen Fahrt im historischen Holzzug von Palma. Dort trifft das bergige Erbe auf einen lebhaften Markt und Zitrusplantagen. Soller ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Wanderungen in der Tramuntana oder für die Erkundung der TIB-Buslinien, die zu versteckten Buchten wie Cala Deia verbinden. Diese Orte zusammen bieten ein vielschichtiges Erlebnis aus Natur, Geschichte und Küche vor der imposanten Kulisse der wilden Nordwestküste Mallorcas.