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Wie finde ich auf Mallorca ruhige Strände abseits der vollen Touristengebiete?

Frühmorgens an den Ufern nahe Cala Llombards oder in den Buchten, die von der Serra de Tramuntana geschützt sind, zeigt sich eine andere Seite der Insel – ruhig, vertraut und fern von den Wochenendmassen. Statt direkt die oft überfüllten Strände von Es Trenc oder Formentor aufzusuchen, lohnt es sich, kleinere, weniger bekannte Orte zu erkunden, wie Cala Tuent bei Soller oder die friedlichen Sandstrände rund um Cala Murta an der Nordküste. Diese versteckten Juwelen bieten kristallklares Wasser und eine abgeschiedene Atmosphäre, ideal für alle, die ohne laute Menschenmengen entspannen möchten.

Viele der ruhigeren Strände sind am besten über kurvenreiche Küstenstraßen wie die Ma-10 oder Ma-19 zu erreichen, deren Ausblick allein schon den Aufwand belohnt. Mit dem TIB-Bus zu Orten wie Pollenca oder Alcudia zu fahren und von dort einen kurzen Spaziergang zu privaten Stränden zu unternehmen, die meist von Einheimischen genutzt werden, ist ebenfalls empfehlenswert. Ein Besuch an Wochentagen oder früh und spät am Tag macht einen großen Unterschied, da die beliebten Plätze der Insel besonders an Sommernachmittagen und Wochenenden schnell voll werden.

Wer noch weiter abseits der üblichen Touristenwege gelangen möchte, kann einen Strandtag mit einer Wanderung oder Fahrradtour durch die Tramuntana kombinieren. So vermeiden Sie nicht nur Menschenmengen, sondern erleben auch herrliche Ausblicke über versteckte Buchten und ruhige Küstenabschnitte. Den Tag mit einer lokalen Spezialität wie pa amb oli oder einem Glas Binissalem-Wein in einem kleinen Café am Meer in Orten wie Deia oder Valldemossa ausklingen zu lassen, verleiht dem Erlebnis authentischen Inselcharme.