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Gibt es auf der Insel ruhigere Orte mit ebenso beeindruckender Aussicht, aber weniger Touristen?

Küstenblicke vom Formentor und die belebten Strände wie Es Trenc ziehen viele Besucher an, aber ruhigere Aussichtspunkte finden sich abseits der Hauptströme. Die kurvigen Straßen der Serra de Tramuntana, besonders in der Nähe von Orten wie Valldemossa und Deia, bieten friedliche Ausblicke, wo Olivenhaine und steile Klippen dramatisch zum Meer abfallen. Den Sonnenuntergang von einer Finca auf einem Hügel bei Soller zu beobachten, vermittelt ein Gefühl von Privatsphäre, begleitet nur vom Zirpen der Zikaden und den fernen Wellen.

An der Ostküste, abseits der beliebten Cala Mondrago, bieten kleinere versteckte Buchten bei Cala Llombards ebenso beeindruckend türkisfarbenes Wasser, gesäumt von duftenden Pinien, oft mit nur wenigen Besuchern. Im Inland eröffnen die Aussichtspunkte entlang der Ma-10 Richtung Sa Calobra oder der Ma-13 Richtung Pollenca weite Landschaften, in denen Berge auf das Mittelmeer treffen und die deutlich weniger frequentiert sind als die Strände.

Für jene, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, verbinden die TIB-Buslinien einige weniger bekannte Dörfer, wo ruhige Terrassen zum Verweilen bei einem Glas Binissalem-Wein oder einem Teller tumbet einladen. Außerhalb der Saison, besonders vor der Fiesta de Sant Sebastià in Palma oder nach der Festa de l’Ametler mit den Mandelblüten, können die natürlichen Panoramen der Insel in stiller Einsamkeit genossen werden. Wer lokale Wege statt touristischer Hotspots wählt, wird mit authentischen Ausblicken belohnt, die lange nach der Abreise im Gedächtnis bleiben.