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Wie verhält es sich mit dem Trinkgeld in Bars und Restaurants auf Mallorca?

Einheimische geben Trinkgeld eher unkompliziert und nach Gefühl als nach festen Regeln. In typischen Cafés oder Strandbars in der Nähe von Es Trenc oder Cala Mondrago ist es üblich, den Betrag aufzurunden oder ein paar Münzen liegen zu lassen – vielleicht ein oder zwei Euro nach einem Kaffee oder einem Getränk. In den belebten Tapas-Bars in Palma oder den gemütlichen Gaststätten in Valldemossa zeigt ein kleines Trinkgeld Wertschätzung, ohne dass mehr als guter Service erwartet wird. Wenn Sie traditionelle Gerichte wie tumbet oder eine Portion sobrassada genießen, gilt ein Trinkgeld von etwa 5 bis 10 % als höflich, wenn der Service aufmerksam ist.

In gehobeneren Restaurants, zum Beispiel in Deià oder entlang der Küste von Formentor, wo man die Mahlzeiten in Ruhe genießt, wird ein Trinkgeld von bis zu 10 % begrüßt, besonders wenn das Personal sich besonders bemüht, um ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten. In einigen Lokalen in Manacor oder den nördlichen Ferienorten wie Alcúdia ist auf der Rechnung bereits eine Servicegebühr enthalten, weshalb es ratsam ist, dies zu überprüfen, um eine doppelte Zahlung zu vermeiden. Bartrinkgelder werden meist bevorzugt, da sie direkt und sofort beim Servicepersonal ankommen, obwohl in den besseren Hotels und Restaurants Palmas auch Kartenzahlungen akzeptiert werden.

Bei den TIB-Bussen und manchen lokalen Märkten wird normalerweise kein Trinkgeld erwartet, aber wenn Sie ein privates Taxi nehmen oder an einer Bootstour teilnehmen, wird eine kleine Anerkennung gern gesehen. Letztlich gibt das Verhalten der Einheimischen, sei es das Aufrunden beim Bäcker oder ein paar Euro in einem Restaurant am Meer zu lassen, gute Orientierung. Trinkgeld auf Mallorca ist weniger eine Verpflichtung als eine Form der Anerkennung gastfreundlicher Aufmerksamkeit, die zusammen mit einem freundlichen „gràcies“ stets wohlwollend aufgenommen wird.