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Wann ist die beste Zeit, um in den Ortschaften Mallorcas Tapas zu genießen?

In Palma und kleineren Orten wie Soller oder Alcudia entfaltet sich die Tradition des Tapas-Genusses am frühen Abend, meist ab etwa 19 oder 20 Uhr. Dann versammeln sich Einheimische auf belebten Plätzen oder in Bars am Meer und teilen Teller mit pa amb oli, sobrassada und einem Glas Binissalem-Wein. Die Atmosphäre ist warm und gesellig, Gespräche fließen leicht vor dem Hintergrund alter Steinmauern und dem sanften Summen des Straßenlebens.

In einigen Lokalen in Orten wie Pollenca und Valldemossa werden Tapas auch früher, zur Mittagszeit, vor allem am Wochenende serviert, was ein gemütliches, entspanntes Essen mit Beilagen wie tumbet oder ensaimada ermöglicht. An den Küsten nahe Es Trenc oder Cala Mondrago gibt es Tapas manchmal später am Abend, etwa nach einem Tag beim Sonnenbaden oder einer Wanderung durch die Serra de Tramuntana. Bars entlang der Straßen Ma-13 und Ma-19 empfangen oft auch späte Gäste, indem sie Tapas noch lange nach der üblichen Essenszeit anbieten.

Ob in einem ruhigen Bergdorf oder einem lebendigen Stadtviertel von Palma – die lokale Gewohnheit, kleine Teller mit Hierbas oder Palo zu teilen, ist eine der besten Möglichkeiten, in die Inselkultur einzutauchen. Die Tapas-Zeit hier ist genauso sehr eine gemeinschaftliche Angelegenheit wie ein Essen – ein entspannter, sozialer Brauch, der zum Verweilen und Zuhören bei lokalen Geschichten einlädt.