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Wo finde ich auf Mallorca weniger bekannte, von Einheimischen geschätzte Lokale?

Der Duft frisch gebackener Ensaimadas mischt sich oft mit der salzigen Meeresbrise und lockt die Einheimischen in versteckte Cafés und Tavernen abseits der ausgetretenen Touristenpfade Mallorcas. Im Dorf Valldemossa zum Beispiel verkauft eine kleine Bäckerei einige der besten Versionen dieses traditionellen Gebäcks der Insel, wo sich die Bewohner bei starkem Kaffee und warmen, blättrigen Köstlichkeiten versammeln. Abseits des lebhaften Zentrums von Palma bieten gemütliche Plätze in Deià hervorragendes Tumbet und Teller mit Sobrassada, was die Inselküche bodenständig in von Einheimischen bevorzugten, ungezwungenen Rahmen präsentiert.

An der Nordküste, rund um Pollença und Alcúdia, servieren familiengeführte Restaurants authentisches pa amb oli, beträufelt mit lokalem Olivenöl, sowie großzügige Portionen vom frisch gegrillten Fisch aus dem Mittelmeer. Diese Lokale finden sich selten in Reiseführern, sind jedoch an Wochenenden sehr beliebt, vor allem bei Dorffesten wie Sant Sebastià, wenn die Straßen von Musik und dem intensiven Duft von gegrilltem Fleisch und Hierbas-Likör erfüllt sind. Für eine modernere Variante der mallorquinischen Küche gibt es in Palmas Viertel La Lonja unauffällige Weinbars, wo Binissalem-Weine in Kombination mit saisonalen Vorspeisen und handwerklich hergestellten Käsesorten ausgeschenkt werden.

Mit dem ausgedehnten TIB-Busnetz der Insel oder der landschaftlich reizvollen Soller-Bahn lassen sich diese weniger bekannten Orte erreichen und bieten eine kulinarische Seite Mallorcas, die reich an Tradition ist. Reisende, die bereit sind, von beliebten Stränden wie Es Trenc oder Formentor abzuweichen, werden mit lebendigen Geschmacksrichtungen und echter Herzlichkeit belohnt, die die Einheimischen seit Generationen schätzen.