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Wann gehen Einheimische in Palma und anderen Städten üblicherweise in traditionelle Bars?

Abende in Palma und Städten wie Sóller oder Pollensa beginnen oft später, als viele Besucher erwarten würden. Es ist üblich, dass Einheimische gegen 21 Uhr oder noch später zu Abend essen, sodass der Besuch von Bars meist erst danach stattfindet. Traditionelle Bars in der Altstadt von Palma oder in ruhigen Dörfern wie Valldemossa werden oft erst gegen 22 oder 23 Uhr lebendig, wo die Atmosphäre entspannt, aber gesellig ist – ideal, um Hierbas oder ein Glas Binissalem zu genießen.

Der Rhythmus des Nachtlebens spiegelt hier die entspannte Lebensweise der Insel wider, besonders außerhalb der geschäftigen Sommermonate, wenn sich Straßen, Cafés und Tapasbars nur langsam füllen. An Wochenenden, insbesondere während Festen wie Sant Sebastià in Palma oder der Nit de Foc in den Städten entlang der Tramuntana, bleiben Bars oft bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. In Küstenorten oder an Stränden wie Cala Mondragó oder Es Trenc trifft man zwar gelegentlich ein etwas früheres Publikum in Strandbars an, doch die Gewohnheit später Abende ist weitgehend erhalten.

Der öffentliche Nahverkehr, etwa die TIB-Busse oder der abendliche Metroverkehr in Palma, unterstützt späte Ausgänge, doch werden Taxis für Nachtschwärmer, die außerhalb des Stadtzentrums oder in der Nacht über die Insel reisen, oft zum bevorzugten Verkehrsmittel. Das Zusammensein mit Einheimischen in einer Bar, die Klassiker wie pa amb oli mit sobrassada anbietet, lädt nicht nur zu Getränken ein, sondern auch zu einer echten Verbindung mit dem geselligen Geist der Insel nach Einbruch der Dunkelheit.