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Wie voll werden die beliebten Wanderwege auf Mallorca im Sommer?

Entlang der Ma-10 durch die Serra de Tramuntana sieht man gelegentlich kleine Gruppen früher Wanderer, die losziehen, um der Hitze und den Menschenmengen zuvorzukommen. An den langen Sommertagen füllen sich stark frequentierte Wege wie der von Soller nach Deia oder der Küstenweg bei Formentor schnell mit Wanderern und Tagesausflüglern. Die sonnenverwöhnten Pfade ziehen Besucher an, die die Panoramablicke auf zerklüftete Klippen oder glitzernde Buchten wie Cala Mondrago genießen möchten, doch die Beliebtheit bringt vor allem an Wochenenden und Feiertagen deutlich mehr Trubel mit sich.

In den Hochphasen Juli und August wirken die schmalen Wege besonders vormittags bis nachmittags spürbar belebter, da Familien und Gruppen entweder mit dem Auto ankommen oder von Palma und anderen Orten mit dem TIB-Busnetz hinzukommen. Wer Ruhe sucht, findet es lohnend, früh zu starten – manchmal sogar vor Tagesanbruch. So erlebt man Stille zwischen Mandelblüten oder Olivenhainen, bevor die Mittagssonne größere Menschenansammlungen anzieht.

Außerhalb dieser Spitzenwochen ist das Frühling und der Früherbst ruhigere Zeiten. Die Ortschaft Valldemossa zieht zwar weiterhin Besucher an, doch die weiterführenden Wege wirken weniger stark begangen. In der Luft liegt dann eher Duft von Kiefern und Rosmarin statt Sonnencreme. Egal, wohin Ihr Weg Sie führt, sei es entlang der Ma-13 bei Manacor oder zu den goldenen Sandstränden von Es Trenc, überlegte Zeitplanung verwandelt einen stark frequentierten Pfad in einen persönlichen Rückzugsort.