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Welche weniger bekannten historischen Orte sollte man auf der Insel besuchen?

Abseits der belebten Straßen von Palma und den bekannten Sehenswürdigkeiten in Alcudia entdecken Sie eine Fülle historischer Schätze in ruhigeren Gegenden der Insel. In Valldemossa bietet das stille Kartäuserkloster einen beschaulichen Einblick in das Leben der Mönche, die einst dieses Bergdorf bewohnten, eingebettet vor der beeindruckenden Kulisse der Serra de Tramuntana. Ganz in der Nähe spiegelt die Stadt Deià mit ihren alten Steinhäusern und engen Gassen die jahrhundertealte Vergangenheit als Zufluchtsort für Künstler und Schriftsteller wider.

Weiter nördlich vermittelt die Altstadt von Pollenca mit ihren römischen und mittelalterlichen Einflüssen ein authentisches historisches Erlebnis. Kopfsteinpflasterstraßen und Jahrhunderte alte Kirchen zeugen noch davon. Eine kurze Fahrt auf der Ma-10 führt zur mächtigen Halbinsel Formentor, wo an ihrem Fuß wenig bekannte Wachtürme und ländliche Kapellen stehen, die stumme Zeugen einer Zeit sind, als Seeräuber und Invasionen eine echte Bedrohung darstellten.

Manacor, allgemein bekannt für seine moderne Industrie, verfügt über ruhige archäologische Fundstätten und traditionelle Bauernhöfe, die von Mallorcas ländlichem Erbe berichten. Küstenbuchten wie Cala Llombards und Cala Mondrago in der Nähe vereinen natürliche Schönheit mit jahrhundertealten Fischereitraditionen. Das Probieren lokaler Spezialitäten wie sobrassada und ensaimada in diesen Orten bereichert die historische Reise mit weiteren Sinneseindrücken. Ruhige Straßen wie die Ma-13 und regionale TIB-Busse verbinden diese Plätze angenehm und ermöglichen eine stressfreie und weniger überlaufene Erkundung.