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Welche Tiere und Pflanzen kann man in der Umgebung der berühmten Höhlen Mallorcas beobachten?

Die Erkundung der Höhlen auf der Insel beinhaltet oft die Auswahl zwischen den schroffen Küstenhöhlen rund um Formentor und den üppigen, schattigen Grotten im Landesinneren bei Valldemossa oder den Bergen der Serra de Tramuntana. Die Höhlen an den Klippen bieten Lebensraum für Seevögel wie die Gelbfüßige Möwe und seltene Sturmtaucher, während Fledermäuse besonders in den dunkleren Höhlen, etwa bei den Höhlen von Drach und Hams in Porto Cristo, häufig anzutreffen sind. In den ruhigeren Morgenstunden kann man Igel oder kleine Eidechsen sehen, die über die felsigen Pfade huschen, wo Wilder Rosmarin und Wacholder an den sonnenverbrannten Steinen wachsen.

Weiter vom Meer entfernt, insbesondere entlang der Ma-10 durch die Serra de Tramuntana, bieten Kiefern- und Steineichenwälder Lebensraum für Eulen und Turmfalken. Wilde Mandel- und Olivenbäume mischen sich mit aromatischen Kräutern wie Thymian und Lavendel, deren Düfte besonders im Frühling die Luft erfüllen. Farne und Moose bedecken feuchte Höhleneingänge bei Soller, die von Schatten und Feuchtigkeit profitieren. Die Wildblumen Mallorcas, etwa Cistrosen und Osterluzei, blühen leuchtend vor dem Kalkstein-Hintergrund und verleihen der zerklüfteten Landschaft zusätzlichen Reiz und Farbe. Diese Vielfalt an Pflanzen und Tieren bereichert das Entdeckererlebnis, egal ob Sie die Höhlen bei einer Küstenwanderung oder einer malerischen Fahrt entlang der Ma-13 in Richtung Alcudia besuchen.