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Gibt es auf Mallorca weniger bekannte Orte, die abseits der Haupttouristenrouten einen Besuch wert sind?

Wenn Sie den überfüllten Küstenorten entfliehen möchten, bietet die Serra de Tramuntana mit ihren ruhigen Dörfern und malerischen Umwegen einen Schatz, den viele Besucher übersehen. Orte wie Fornalutx und Biniaraix, die entlang der Ma-10 liegen, strahlen traditionellen Charme mit Steinhäusern, engen Gassen und spektakulären Bergblicken aus. Diese Dörfer vermitteln das Gefühl, in der Zeit zurückzugehen, und sind ideal für einen beschaulichen Spaziergang oder eine Pause in einem örtlichen Café, um ein Stück ensaimada zu probieren.

Der östliche Teil der Insel birgt ebenfalls versteckte Geheimnisse jenseits von Alcudia und Pollenca. Kleine Buchten in der Nähe von Cala Llombards oder die fast unbekannten Strände rund um Cala Mesquida bieten kristallklares Wasser ohne große Menschenmengen. Diese Plätze erreicht man oft über kurvige Landstraßen, was sich hervorragend eignet, wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind und in Ihrem eigenen Tempo entdecken wollen.

Wer etwas ganz Einheimisches erleben möchte, folgt den Wegen rund um Valldemossa oder bei Deia, wo Olivenhaine und Pinienwälder zu beeindruckenden Aussichten über das Mittelmeer führen. Die altmodische Soller-Bahn, die durch Orangenhaine von Palma aus fährt, ist eine weitere reizvolle Möglichkeit, Mallorcas ruhige Seite kennenzulernen. Unterwegs oder in kleinen Orten wie Manacor können Sie traditionelle Gerichte wie tumbet oder pa amb oli genießen und ein Glas Binissalem-Wein probieren. Abseits der üblichen Hotspots offenbart sich ein authentischer Inselrhythmus, der in Reiseführern und Broschüren oft zu kurz kommt.