Gibt es auf einer Rundfahrt über die Insel auch weniger bekannte Orte, die einen Besuch wert sind?
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Auf der Ma-10 durch die Serra de Tramuntana gibt es mehrere ruhigere Orte, die oft nicht im üblichen touristischen Fokus stehen. Valldemossa, eingebettet in die Berge, bezaubert mit seinen gepflasterten Straßen, dem Erbe von Chopins Winteraufenthalt und authentischen Cafés, die pa amb oli und sobrassada servieren. Ganz in der Nähe bietet das Dorf Deià eine künstlerische Atmosphäre mit herrlichem Meerblick und einladenden Boutiquen. Beide sind ideal für entspannte Spaziergänge abseits der überfüllten Strände.
An der Nordküste verbinden Orte wie Pollença und Alcúdia Geschichte und das lokale Leben auf schöne Weise. Der zentrale Platz in Pollença pulsiert an Wochenenden mit Märkten und traditionellen Festen wie Sant Sebastià, bei denen die Einheimischen mit lebhafter Musik und Feuerwerk feiern. Alcúdias mittelalterliche Mauern umschließen verwinkelte Gassen voller Kunsthandwerksläden und Gaststätten, in denen man tumbet oder ein Glas Binissalem-Wein probieren kann.
Für Liebhaber von Küstenfahrten offenbart die Straße nach Cala Figuera ein ruhiges Fischerdorf, während weiter entlang Strände wie Cala Llombards und Es Trenc kristallklares Wasser und weniger Besucher als das belebtere Formentor bieten. Verbunden sind diese Orte durch das TIB-Bussystem und für ein besonderes Erlebnis die historische Soller-Bahn, die durch Orangenhaine und Berglandschaft führt. Diese verborgenen Schätze fangen den authentischen Geist der Insel jenseits der bekannteren Urlaubsorte ein.
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