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Welche reizvollen Dörfer entlang der Küste sollte ich auf der Insel besuchen?

Einheimische suchen oft ruhigere Orte auf, an denen Tradition lebendig bleibt, und begeben sich dabei gerne abseits der gut besuchten Pfade von Palma oder Alcudia. Entlang der zerklüfteten Küste der Insel bieten Orte wie Pollença und Port de Sóller eine ideale Kombination aus authentischem Charme und beeindruckenden Meeresblicken. In Pollença rahmen gepflasterte Straßen lebhafte Märkte und einladende Cafés ein, in denen Sie lokale Gebäckspezialitäten wie ensaïmada probieren und dabei den gemächlichen Rhythmus des Insellebens genießen können.

Weiter westlich verbindet am Hafen von Port de Sóller eine historische Straßenbahn den Hafen mit dem Dorf und führt durch Orangenhaine sowie an türkisfarbenem Wasser vorbei. Das nahe gelegene Fischerdorf Cala Figuera an der Südostküste ist ein ruhiges Refugium, um traditionelle Fischerboote beim Anlegen in ruhigen Buchten zu beobachten. Für einen umfassenderen Eindruck von Küstengeschichte und -kultur bezaubert Valldemossa, eingebettet in die Ausläufer der Serra de Tramuntana, mit seinen steinernen Gassen und der stillen Schönheit der umliegenden Terrassen.

Die Fahrt entlang der malerischen Ma-10 eröffnet Zugang zu zahlreichen verstreuten Fischerdörfern, während das TIB-Busnetz Verbindungen zu verschiedenen Küstenorten bietet, ohne dass Sie ein Auto benötigen. Das Erkunden dieser Dörfer führt zu Fischerwirtshäusern, die Gerichte wie tumbet und sobrassada servieren, dazu lokale Weine aus Binissalem. Am späten Nachmittag laden Promenaden entlang des Yachthafens oder versteckte Buchten wie Cala Mondragó dazu ein, den Sonnenuntergang über dem Mittelmeer zu beobachten.