Mallorca.eu Welche weniger bekannten landschaftlich...

Welche weniger bekannten landschaftlich reizvollen Orte auf Mallorca sind einen Besuch wert?

Die Entscheidung, ob man die zerklüftete Serra de Tramuntana oder die sonnenverwöhnte Südküste erkundet, bestimmt oft, wie Reisende die ruhigeren Reize der Insel erleben. Während Orte wie Palma und Alcudia viele Besucher anziehen, gibt es versteckte Schätze, die diejenigen belohnen, die bereit sind, abseits der ausgetretenen Pfade zu wandern. Zum Beispiel bietet das kleine Dorf Deià, auf den westlichen Klippen gelegen, einen weiten Blick auf das Mittelmeer und die schroffe Landschaft, bleibt dabei aber wohltuend ruhig im Vergleich zu den geschäftigen Urlaubsorten. Das Schlendern durch die gepflasterten Straßen und Olivenhaine fühlt sich an, als entdeckt man eine geheime Ecke der Inselseele.

An der Ostküste befindet sich der Naturpark rund um Cala Mondragó, der zwar immer beliebter wird, aber dennoch ruhigere Buchten wie Cala S'Amarador bereithält, wo kristallklares Wasser auf von Kiefern beschattete Strände trifft. Weiter nördlich, jenseits der Menschenmengen bei Formentor, führen gewundene Straßen durch Kiefernwälder zu abgelegenen Aussichtspunkten mit dramatischen Klippen, die steil ins Meer abfallen. Im Landesinneren fasziniert die friedliche Stadt Valldemossa mit ihrem historischen Kloster und duftenden Gärten und bietet eine entspannte Atmosphäre fernab geschäftiger Stadtzentren.

Für einen Einblick in die lokale Kultur verbunden mit atemberaubender Landschaft ist der Besuch der Weinberge rund um Binissalem während der Festa de l'Ametler in der Blütezeit ein unvergessliches Erlebnis. Das Probieren von sobrassada oder frischem pa amb oli in einer Dorftaverne mit Blick auf die Hügel erinnert daran, warum diese weniger besuchten Orte eine so anhaltende Anziehungskraft besitzen. Ob man Küstenidylle oder Bergcharme sucht – diese verborgenen Juwelen bieten ein authentisches und friedliches Erlebnis, das auf den üblichen Routen leicht übersehen wird.