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Welche Sehenswürdigkeiten sollte man beim Radfahren auf Mallorca unbedingt sehen?

Radfahren auf der Insel ist zu einer beliebten Möglichkeit geworden, Bewegung mit Besichtigungstouren zu verbinden, besonders seit den jüngsten Verbesserungen bei Radwegen und Ausschilderungen. Eine der eindrucksvollsten Strecken folgt der Ma-10 durch die Serra de Tramuntana, wo jede Kurve Ausblicke auf zerklüftete Gipfel und terrassierte Hänge bietet. Die alten Steinmauern und traditionellen finques entlang der Strecke rund um Valldemossa und Deià bilden einen reizvollen Kontrast zur dramatischen Naturlandschaft.

Weiter führt die Küstenstraße nahe Formentor, die unwiderstehlich ist. Radfahrer werden mit Panoramablicken auf türkisfarbene Buchten und steil abfallende Klippen zum Mittelmeer belohnt. Halten Sie an Aussichtspunkten nahe Cala Figuera oder am Leuchtturm von Cap de Formentor, um ruhige Momente fernab der belebteren Badeorte zu genießen. Die Eisenbahnlinie von Soller nach Palma verläuft parallel zu Teilen der Ma-11, sodass sich eine malerische Zugfahrt gut mit Radtouren durch Orangenhaine und historische Dörfer verbinden lässt.

Im Nordosten lädt die Altstadt von Alcúdia mit ihren gut erhaltenen mittelalterlichen Mauern zur Entdeckung ein. Das flache Gelände hier steht im Gegensatz zu den Hügeln der Tramuntana und eignet sich besonders für eine entspanntere Fahrt. Entlang der Küste bieten Orte wie Playa de Muro und Cala Llombards erfrischende Pausen mit ihren Sandstränden und klarem Wasser. Probieren Sie unterwegs lokale Spezialitäten – pa amb oli, eine Scheibe sobrassada oder ein Glas Binissalem-Wein bringen Ihnen die authentische Kultur der Insel näher.

Ob Sie nun Bergpässe oder Küstenwege befahren, mit dem Fahrrad auf Mallorca entdeckt man ein Geflecht aus Geschichte, Natur und kleinstädtischem Charme. Jede Sehenswürdigkeit lädt zu einer Pause ein, um die einzigartige Mischung aus rauer Schönheit und reichem Kulturerbe der Insel zu würdigen.