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Sind die Strände rund um Palma und an der Nordküste außerhalb der Sommermonate weniger überlaufen?

Nach dem Abklingen des Sommerandrangs werden die Strände der Insel besonders von Ende September bis zum frühen Frühling sehr ruhig. Beliebte Orte wie Es Trenc, Cala Mondrago und Formentor sind dann deutlich weniger besucht, sodass man lange Spaziergänge am Strand oder ruhige Schwimmgänge ohne das sonst typische Gedränge genießen kann. Frühherbst und Frühling bieten milde Temperaturen, die sich gut zum Strandwandern oder zum Wellenbeobachten eignen, auch wenn das Wasser zum Schwimmen kühler sein kann.

In dieser Nebensaison ist die Uferpromenade von Palma und die Küstenorte wie Alcudia oder Pollenca deutlich ruhiger, was den Besuchern ermöglicht, das Leben gemütlicher zu erleben und leichter mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. In dieser Zeit gibt es zudem günstigere Unterkunftspreise und weniger volle Restaurants, wo man regionale Gerichte wie pa amb oli oder tumbet in Kombination mit einem Glas Binissalem genießen kann. Auch Erkundungen in der Serra de Tramuntana oder Fahrten mit der historischen Soller-Bahn sind angenehmer ohne die langen Warteschlangen im Sommer, und das TIB-Busnetz verkehrt zuverlässig das ganze Jahr über, wodurch diese ruhigeren Küsten gut erreichbar sind.

Veranstaltungen wie Sant Sebastia in Palma bringen auch in den kühleren Monaten Leben in die Stadt und sorgen für kulturelle Highlights, ohne die Touristen zu überfordern. Ob beim Spaziergang zu den Buchten nahe Cala Llombards oder beim Radfahren auf der Ma-13 durch malerische Orte wie Valldemossa und Deia – in der Nebensaison zeigt sich die Küste der Insel von einer intimeren, authentischen Seite.