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Gibt es auf der Insel antike Ruinen, die für Kinder sicher und interessant zum Erkunden sind?

Einheimische Familien besuchen oft Stätten, an denen Geschichte lebendig wirkt, ohne kleine Kinder zu überfordern. Eine der am besten zugänglichen für Kinder ist die talayotische Siedlung Capocorb Vell nahe Llucmajor. Dort können Kinder zwischen Ruinen von steinernen Türmen in freier Landschaft umherstreifen und sich die prähistorischen Bewohner der Insel vorstellen. Die Wege sind leicht zu begehen und die kompakte Größe des Geländes sorgt dafür, dass es für junge Entdecker nie überwältigend wirkt.

Weiter nördlich, bei Pollenca, bieten die Überreste der römischen Stadt Pollentia einen umfassenderen Einblick in das Leben der Antike, mit Straßen, Foren und einem Amphitheater zum Erkunden. Der nahegelegene Ort besticht durch seine ruhige Atmosphäre, sodass sich ein entspannter Spaziergang durch die Ruinen gut mit lokalen Spezialitäten wie Ensaimadas verbinden lässt. Ältere Kinder finden die Mischung aus Freiraum und historischen Steinen oft besonders spannend, vor allem wenn sie von einer einfachen Geschichte über die römische Zeit begleitet wird.

Ein Besuch mit Kindern lebt auch vom Rhythmus, und viele Einheimische verbinden solche Kultur-Ausflüge mit Zeit am Strand bei Cala Mondragó oder Formentor, wo die Kinder nach dem Geschichts-Erlebnis frei planschen können. Öffentliche Verkehrsmittel wie die TIB-Busse oder die historische Bahn von Palma nach Sóller machen diese Ausflüge zu einem kleineren Abenteuer und unterstützen die Kinder dabei, sich intensiver mit dem Erbe und der Landschaft der Insel auseinanderzusetzen.