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Gibt es auf Mallorca weniger bekannte Strände, die sich für einen ruhigen Tag am Meer besonders gut eignen?

Die beste Zeit, um hier ruhigere Strände zu entdecken, ist entweder frühmorgens oder am späten Nachmittag, wenn die Menschenmassen zur Mittagszeit noch nicht angekommen sind oder bereits abgenommen haben. An der Südostküste in der Nähe von Cala Mondrago bietet ein Netz kleiner Buchten friedliche Rückzugsorte im Schatten von Pinienbäumen, mit kristallklarem Wasser, das sich ideal für ein erfrischendes Bad eignet. Diese Plätze sind im Vergleich zu den beliebten Stränden wie Es Trenc besonders während der Sommerhochzeit angenehm ruhig.

Wer sich weiter entfernen möchte, findet an der Nordwestküste bei Formentor versteckte Sandbuchten, die nur über gewundene Fußwege oder mit dem Boot erreichbar sind. Diese abgelegenen Buchten belohnen Besucher mit unberührter Schönheit und einer intimem Atmosphäre, fernab der belebteren Strände von Alcudia oder Pollenca. Die Anreise über die Ma-2210 kann ebenso beeindruckend sein wie das Ziel selbst, denn sie führt durch die raue Landschaft der Serra de Tramuntana.

Einheimische empfehlen oft Cala Llombards an der Südostküste der Insel als einen stillen, spektakulären Ort, dessen türkisfarbenes Wasser von dramatischen Klippen eingerahmt wird. Die TIB-Buslinien verbinden viele Küstendörfer, doch einige der weniger bekannten Strände erfordern etwas zu Fuß zu gehen oder die Kombination der Soller-Bahn mit kurzen Wanderungen, was das Erlebnis des Entdeckens noch verstärkt. Ob Sie in einem nahegelegenen Dorf wie Deia auf einen Kaffee einkehren oder den Sonnenuntergang in Valldemossa abwarten – diese versteckten Orte zeigen eine ruhigere Seite des Insellebens, die es wert ist, entdeckt zu werden.