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Gibt es ruhigere Strände auf Mallorca, die ebenso malerisch, aber weniger überlaufen sind?

Einheimische meiden während der Hochsaison bevorzugt die belebtesten Orte der Insel und ziehen stattdessen abgelegene Buchten und ruhigere Sandstrände vor. Für einen entspannteren Strandtag bieten sich zum Beispiel Cala Llombards im Südosten an, mit klarem Wasser und beeindruckenden Felsen, die dennoch weniger besucht sind als Es Trenc. Diese Bucht schafft eine ruhige Atmosphäre, ideal zum Schwimmen oder für einen entspannten Nachmittag mit einem guten Buch.

Im Norden, nahe der Küste, werden die langen Sandstrände Formentors oft von den bekannten Aussichtspunkten eingeordnet, doch der Strand selbst bewahrt besonders unter der Woche oder am frühen Morgen eine friedliche Stimmung. Umgeben von Kiefern und ruhigem, türkisfarbenem seichtem Wasser entsteht hier eine idyllische Umgebung, die weit entfernt von größeren Menschenansammlungen wirkt. Selbst im Sommer findet man hier ruhige Plätze und bietet spektakuläre Ausblicke auf das Tramuntana-Gebirge.

Wer bereit ist, abseits der Hauptstraßen zu erkunden, wird Cala Mondragó bei Santanyí schätzen, die in einem Naturpark liegt, dessen schattige Wanderwege zu ruhigeren Buchten führen. Obwohl der Strand zu den bekannteren auf der Insel zählt, verteilen sein Umfang und die Lage die Besucher ausreichend, um eine entspannte Atmosphäre zu erhalten. Alle diese Plätze sind gut mit dem TIB-Busnetz erreichbar oder mit einer kurzen Fahrt über landschaftlich reizvolle Straßen wie die Ma-19, so kann man belebte Strandbars gegen die ruhige Vielfalt der mallorquinischen Küste eintauschen.