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Welche weniger bekannten traditionellen Feste auf Mallorca bieten ein besonders authentisches Erlebnis?

Es liegt nahe anzunehmen, dass Mallorcas Festkalender vor allem von den lebhaften Sant Sebastià-Feiern in Palma oder den stimmungsvollen Nit de Foc-Feuern geprägt wird. Doch die Insel veranstaltet auch einige kleinere, weniger touristische Ereignisse, die ruhigere, dafür aber ebenso reiche lokale Traditionen zeigen. So bietet beispielsweise die Festa de l'Ametler zur Blütezeit in Valldemossa einen reizvollen Einblick in das Landleben, wenn die Einheimischen die Mandelbaumblüte mit Volksmusik, Kunsthandwerksständen und traditionellen Tänzen fernab der üblichen Menschenmengen feiern.

Im Norden lädt die Stadt Pollenca zu ihren eigenen, eher intimen Frühlingsfesten ein, die religiöse Hingabe und gemeinsames Feiern verbinden und so echte mallorquinische Gastfreundschaft erlebbar machen. In Manacor wiederum finden Anfang Herbst lokale Zusammenkünfte rund um die Olivenernte statt, die oft mit Weinverkostungen aus den nahegelegenen Weinbergen von Binissalem verbunden werden. Diese saisonalen Veranstaltungen rücken lokale Spezialitäten wie pa amb oli und sobrassada in den Mittelpunkt, eingebettet in malerische Kulissen wie die Serra de Tramuntana oder die Ma-13, die sich durch Olivenhaine schlängelt.

Diese weniger bekannten Feste mit den zuverlässigen Buslinien des TIB oder der malerischen Soller-Bahn zu entdecken, bietet ein ganz besonderes Erlebnis und kontrastiert mit den bekannteren Hotspots wie Cala Mondrago oder Formentor. Ob bei einem Hierbas-Likör in einer Bar in Deia oder einem lockeren Stück ensaimada während eines Dorffestes – solche Gelegenheiten verbinden Besucher mit der lebendigen Kultur Mallorcas auf eine persönliche und entspannte Weise.