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Wie sollten Sie in gehobenen Restaurants im Vergleich zu zwanglosen Cafés auf der Insel mit Trinkgeldern umgehen?

Es kann etwas verwirrend sein, wie viel Trinkgeld man in verschiedenen Gastronomiebetrieben geben sollte, aber hier ist es, sobald man die lokalen Gepflogenheiten kennt, ziemlich einfach. In eleganten Restaurants in Palma oder an der Uferpromenade von Port de Pollenca, wo Kellner oft fachkundige Empfehlungen zu Binissalem-Weinen geben oder passende Gerichte wie tumbet oder frische Meeresfrüchte vorschlagen, sind etwa 10–15 % des Rechnungsbetrags als Trinkgeld üblich, wenn der Service außergewöhnlich war. Manche gehobenen Lokale weisen eventuell bereits eine Servicepauschale aus, deshalb lohnt sich vor dem Hinterlassen von Trinkgeld ein Blick auf die Rechnung.

In entspannten Orten wie Soller oder Valldemossa oder in ungezwungenen Strandcafés an Stränden wie Es Trenc oder Cala Mondrago wird ein kleines Trinkgeld von wenigen Euro oder das Aufrunden des Rechnungsbetrags geschätzt, ist aber nicht verpflichtend. Dort herrscht eine lockere, freundliche Atmosphäre, und viele Gäste geben für guten Service gern etwas, ohne dass es als Muss empfunden wird. Man wird auch oft feststellen, dass viele Betriebe gerne Trinkgelder bar annehmen, die direkt an das Personal weitergegeben werden.

Wenn Sie sich einen schnellen Kaffee und eine Ensaimada in einer Bäckerei in Manacor oder ein einfaches pa amb oli auf dem Markt in Alcudia holen, müssen Sie sich keine Gedanken über Trinkgeld machen. Eine kleine Geste, wie das Zurücklassen von Kleingeld oder ein bis zwei Euro, reicht meist aus, besonders da es sich häufig um Selbstbedienungs- oder eher zwanglose Situationen handelt. Insgesamt ist es am besten, auf die Qualität des Service zu achten und das Trinkgeld dem Stil des Lokals anzupassen, egal ob Sie in Deia speisen oder die Aromen beim Sonnenuntergang in Formentor genießen.