Welche landschaftlich reizvollen Radstrecken auf Mallorca eignen sich besonders, um Natur und lokale Kultur zu erleben?
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Wenn Sie eine Radtour auf Mallorca planen, empfiehlt es sich, Strecken zu wählen, die beeindruckende Landschaften mit einer überschaubaren Schwierigkeit verbinden. Eine der bekanntesten Touren verläuft entlang der Ma-10 durch die Serra de Tramuntana. Ausgangspunkt ist etwa Soller, von wo aus Radfahrer durch mit Kiefern bewachsene Täler und terrassierte Hügel zu reizvollen Orten wie Valldemossa und Deia gelangen. Die Ausblicke auf das Mittelmeer und die zerklüfteten Berge sind atemberaubend, mit Gelegenheiten, in Cafés lokale Spezialitäten wie Ensaimadas oder ein erfrischendes Glas Binissalem-Wein zu genießen.
Für Liebhaber der Küstenlandschaft ist die Strecke entlang der Ma-13, die bis nach Formentor führt, unvergleichlich. Die Route passiert versteckte Buchten und spektakuläre Meerblicke in der Nähe von Pollenca und Alcudia, mit vielen Fotomöglichkeiten, vor allem bei Cala Llombards und Cala Mondrago. Die Straße ist stellenweise anspruchsvoll wegen einiger steiler Abschnitte, doch die Mühe lohnt sich für die Zeit an einigen der unberührtesten Strände der Insel wie Es Trenc.
Radfahrer, die Natur mit urbaner Kultur verbinden möchten, sind auf dem flachen Abschnitt von Palma bis Port de Soller auf der alten Bahntrasse richtig oder auf den asphaltierten Küstenwegen, die auch gut mit dem weitreichenden TIB-Busnetz zu erreichen sind, falls eine Pause nötig ist. Diese Wege ermöglichen es, lokale Märkte und Feste wie Sant Sebastià in Palma zu besuchen, wo traditionelle Musik und Essensstände für eine besondere Gemeinschaftsatmosphäre sorgen.
Insgesamt zeigen diese Routen nicht nur die natürliche Schönheit der Insel, sondern bieten auch Einblicke in den unverwechselbaren mallorquinischen Charakter – von Bergdörfern bis zu Küstenorten –, sodass Radfahren hier ein umfassendes Sinneserlebnis darstellt.
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