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Wie verändern sich die Wassertemperaturen und Bedingungen rund um Mallorca im Laufe des Jahres?

Entlang der Küste dieser balearischen Insel werden die Meeresbedingungen ganzjährig zunehmend geschätzt, da Besucher außerhalb der Hauptsommerzeit ruhigere Momente suchen. Von Spätfrühling bis Früherbst liegen die vom Mittelmeer erwärmten Gewässer oft im Bereich von mittleren bis hohen 20°C, was einladende Bedingungen zum Schwimmen, Schnorcheln oder Paddleboarden an Stränden wie Cala Mondragó oder Formentor schafft. Die Klarheit und relative Ruhe des Meeres in diesen Monaten heben die Unterwasserlandschaften der Insel hervor, was Küstenausflüge besonders lohnenswert macht.

Mit Einbruch des Herbstes kühlen die Wassertemperaturen zwar ab, bleiben aber meist bis weit in den November hinein angenehm, besonders an der Südostküste in geschützten Buchten wie Es Trenc. Im Herbst können Winde auffrischen, vor allem in exponierten Buchten entlang der Tramuntana, was die Oberflächenbedingungen verändert und Windsurfer sowie Segler anzieht. Im Winter sinkt die Wassertemperatur weiter auf etwa 15–17°C, was für die meisten Schwimmer frisch, aber für erfahrene Abenteurer oder Kajakfahrer beim Erkunden der Meeresgrotten noch gut machbar ist.

Der Frühling bringt einen langsamen und stetigen Anstieg der Wassertemperaturen mit sich, obwohl es in den frühen Monaten noch kühl sein kann. Regenfälle in den Bergen und gelegentliche Stürme können das Wasser kurzzeitig aufwühlen, besonders in der Nähe der Häfen von Palma und Alcúdia, doch klarere Tage stellen bald den einladenden Glanz entlang der Ma-13-Küstenstraße wieder her. Insgesamt bietet die vielfältige Küste der Insel geschützte Stellen mit angenehmen Wasserbedingungen außerhalb der Hochsaison, sei es für ein ruhiges Morgenschwimmen in Cala Llombards oder die ersten warmen Tage in der Nähe von Port de Sóller.