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Wie wahrscheinlich ist es, während einer Reise nach Mallorca zu regnen, und wann treten die Regenfälle meist auf?

Wann man die Insel am besten erkundet, hängt oft davon ab, ob man die beständiger Sommerzeit oder die gelegentlichen Regenschauer im Herbst und Frühling bevorzugt. Die sonnenverwöhnten Strände bei Cala Mondrago und Es Trenc sind in den wärmeren Monaten am trockensten, mit langen Tagen und klarem Himmel, ideal für Buchtenbesuche oder Wanderungen in der Serra de Tramuntana. Die Nebensaisons bieten jedoch eine frischere, grünere Landschaft, die durch kurze, kräftige Schauer aufgefrischt wird, anstatt durch andauernden Nieselregen.

Der Winter ist meist mild, aber feuchter, besonders im Inland bei Orten wie Soller und Pollenca, wo die Tramuntana-Berge die Feuchtigkeit aufnehmen. Der Regen lässt die Mandelhaine rund um Valldemossa während der Festa de l'Ametler Ende des Winters aufleben, während der Rest der Insel angenehm kühl, aber weniger vorhersehbar bleibt. Bei Ausflügen empfiehlt es sich daher oft, eine leichte wasserdichte Jacke dabei zu haben, egal ob man die Ma-10 Panoramastraße entlangfährt oder das TIB-Busnetz für ländliche Touren nutzt.

Ein Blick auf die lokale Wettervorhersage kurz vor dem Aufenthalt in Palma oder Manacor kann bei der Planung helfen, doch Regen stört selten den Alltag auf der Insel. Stattdessen können Schauer die Luft erfrischen, die Farben der Weinberge in Binissalem intensivieren und den Straßen in den Dörfern mit ihren ensaimada-Cafés eine ruhige Atmosphäre verleihen. Mit etwas Vorbereitung auf wetterbedingte Veränderungen wird man feststellen, dass Regenperioden einfach ein Teil des feinen Charmes der Insel sind.