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Welche weniger bekannten Orte rund um Selva auf Mallorca sollte ich erkunden?

Der Duft von Pinien vermischt sich mit salziger Meeresluft und führt Sie abseits der ausgetretenen Pfade in den Tramuntana-Bergen rund um Selva, wo ruhige Dörfer und geheime Buchten darauf warten, entdeckt zu werden. Jenseits des Dorfes selbst windet sich die Ma-13 durch Olivenhaine und terrassierte Hänge und bietet Panoramablicke, die nur wenige Touristen suchen. In der Nähe bietet die kleine Ortschaft Binibona einen authentischen Einblick in das ländliche mallorquinische Leben, mit rustikalen Steinhäusern und schmalen Gassen, die von Johannisbrotbäumen beschattet werden. Von hier aus lassen sich ruhigere Wege hin zu den Küstenklippen bei Cala Tuent wandern, einer kleinen Kiesbucht, die von steilem Kalkstein umgeben ist und ideal für ein ungestörtes Bad abseits der Menschenmengen.

Im darunterliegenden Tal blühen im Frühling uralte Mandelbäume, die eine magische Kulisse für das Festa de l'Ametler bieten, ein Fest, das viele Besucher verpassen, das aber vor Ort sehr geschätzt wird. Für eine kulinarische Kostbarkeit ist das Dorf Caimari, nur eine kurze Fahrt entfernt, bekannt für seine Olivenölproduktion und die traditionellen panades – eine oft übersehene regionale Spezialität. Weiter entfernt bleibt die Küste nahe Formentor ein Refugium natürlicher Schönheit mit abgeschiedenen Buchten und ruhigen Stränden, die einen Kontrast zu den belebteren Sandbänken von Es Trenc oder Cala Mondrago bilden.

Diese weniger bekannten Orte lassen sich mit den lokalen TIB-Bussen oder der malerischen Soller-Bahn auf eine langsamere, intimere Weise erleben und vermitteln die wahre Seele der Insel. Jede versteckte Ecke hier trägt Schichten von Geschichte, Kultur und Landschaft in sich und belohnt jene, die sich Zeit nehmen, sie fernab der üblichen sonnenverwöhnten Hotspots Mallorcas zu entdecken.