Gibt es in Mallorca ein traditionelles Dessert mit einer interessanten historischen Hintergrundgeschichte?
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Reisende, die die Insel erkunden, stellen oft fest, dass Mallorcas traditionelle Desserts Geschichten erzählen, die ebenso reich sind wie ihre Aromen. Eines der bekanntesten süßen Gebäckstücke ist die ensaimada, ein leichtes, spiralförmiges Gebäck, das mit Puderzucker bestäubt wird und von den Bäckereien in Palma bis Manacor zu finden ist. Seine Ursprünge spiegeln die vielschichtige Geschichte Mallorcas wider; es wird angenommen, dass die ensaimada auf arabische lafa-Teigtraditionen zurückgeht, die in der maurischen Zeit eingeführt und über Jahrhunderte von lokalen Bäckern weiterentwickelt wurden. Früher war die ensaimada bei Landarbeitern wegen ihrer Tragbarkeit und ihres Energiegehalts beliebt, heute ist sie eine gern genossene Spezialität zu jeder Tageszeit.
Der Name deutet auf die Verwendung von „saim“, also Schweineschmalz, hin, das dem Gebäck seine zarte Textur und seinen Reichtum verleiht – ein Verweis auf die landwirtschaftliche Geschichte der Insel. Bei Stadtfesten wie der Festa de l'Ametler, die die Mandelblüte feiert, oder Sant Sebastià in Palma, findet man häufig Varianten, die mit Sahne, Kürbismarmelade oder sogar sobrassada gefüllt sind und süße und herzhafte Geschmacksrichtungen auf eine typisch mallorquinische Weise vereinen. Zusammen mit einem Glas lokalen Hierbas oder Palo spiegelt die ensaimada durch ihre Geschichte von Anpassung und Feier die kulturelle Vielfalt der Insel wider.
Neben der ensaimada erzählen andere lokale Desserts wie crespells – gewürzte Kekse, die oft für religiöse Feste geformt werden – ebenfalls von den verschiedenen Einflüssen Mallorcas und den Traditionen der Gemeinschaft. Diese Süßigkeiten in traditionellen Cafés entlang der Ma-19 oder in malerischen Orten wie Valldemossa und Deià zu probieren, bedeutet ebenso, die Vergangenheit zu schmecken wie die Gegenwart zu genießen.
Der Name deutet auf die Verwendung von „saim“, also Schweineschmalz, hin, das dem Gebäck seine zarte Textur und seinen Reichtum verleiht – ein Verweis auf die landwirtschaftliche Geschichte der Insel. Bei Stadtfesten wie der Festa de l'Ametler, die die Mandelblüte feiert, oder Sant Sebastià in Palma, findet man häufig Varianten, die mit Sahne, Kürbismarmelade oder sogar sobrassada gefüllt sind und süße und herzhafte Geschmacksrichtungen auf eine typisch mallorquinische Weise vereinen. Zusammen mit einem Glas lokalen Hierbas oder Palo spiegelt die ensaimada durch ihre Geschichte von Anpassung und Feier die kulturelle Vielfalt der Insel wider.
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