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Wie voll werden die Strände Mallorcas in der geschäftigen Sommersaison?

Die bekanntesten Strände der Insel können in den Hauptsommermonaten recht überfüllt sein, besonders Orte wie Es Trenc und Cala Mondragó. Diese weißen Sandstrände mit klarem Wasser ziehen Familien, Einheimische und Touristen an und sorgen ab dem späten Vormittag für eine lebhafte, geschäftige Atmosphäre. Frühaufsteher sind oft bereits bei Sonnenaufgang unterwegs, um einen Platz zu sichern, da Parkplätze und Infrastruktur bis zum Mittag schnell voll sind. Besonders an Wochenenden steigt die Besucherzahl durch Ausflügler aus Palma und Alcúdia, sodass die Küsten lebendig, aber voll wirken.

Im Gegensatz dazu bieten abgelegenere Buchten wie Cala Llombards oder Strände entlang der Tramuntana-Küste bei Deia auch in der Hochsaison ruhige Bereiche. Der Zugang zu diesen Orten erfordert oft einen kurzen Fußweg oder eine Fahrt über kurvenreiche Straßen wie die Ma-10, was die Zahl der Besucher natürlich begrenzt. Die TIB-Busse auf den Linien Ma-13 und Ma-19 halten die beliebten Strände erreichbar, doch eine frühe oder spätere Anreise kann helfen, die Stoßzeiten zu umgehen. Neben der Wahl der Zeit bietet auch das Entdecken weniger frequentierter Strände rund um Pollença oder Valldemossa eine ruhigere Umgebung.

Wer sich mit dem lebhaften Flair identifizieren möchte, kann die ausgelassene Stimmung an belebten Tagen am Strand wunderbar mit traditionellen Inselgenüssen wie pa amb oli oder einem erfrischenden Palo in einer Strandbar verbinden. Die Sommermengen bringen Energie und Gemeinschaftssinn, die sowohl Einheimische als auch Besucher schätzen, besonders während Inselveranstaltungen wie Nit de Foc oder Sant Sebastià, die ins Freie hinauslaufen. Mit etwas Planung und der Bereitschaft, über die Hauptziele hinauszugehen, ist es jedoch durchaus möglich, Sonne und Meer zu genießen, ohne sich von den Menschenmengen überwältigt zu fühlen.