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Welche Meeresbewohner kann ich beim Schnorcheln in den Buchten und an den Stränden Mallorcas beobachten?

Einheimische bevorzugen oft ruhigere Orte wie Cala Mondrago oder Cala Llombards, um die Unterwasserwelt abseits der Menschenmassen zu erkunden. Beim Schnorcheln dort begegnen Sie einer Vielzahl bunter Fische wie Mittelmeer-Blaubarsche, Lippfische und Zackenbarsche, die sich zwischen felsigen Riffs und Seegraswiesen bewegen. Die Posidonia oceanica-Wiesen, die in der Nähe von Es Trenc Teile des Meeresbodens bedecken, sind wichtige Lebensräume für die Meeresbewohner und bieten gute Chancen, kleine Oktopusse und Krebse zu entdecken, die sich im Sand verstecken.

In manchen der tieferen, klareren Gewässer nahe Formentor oder in den unberührten Buchten entlang der Küste der Serra de Tramuntana können Sie auch größere Arten sehen, etwa vereinzelt Doraden oder eine scheue Muräne, die sich in Spalten versteckt. Auch wenn Meeresschildkröten hier selten sind, kann man sie manchmal sehen, wie sie anmutig vor dem intensiven Blau dahingleiten. Die oft ausgezeichnete Sichtweite in den Gewässern, besonders im Frühling und Frühsommer, lässt außerdem zarte Nacktkiemer und Seeigel auf den Felsen erkennen.

Das maritime Umfeld rund um die Insel profitiert in vielen Buchten von Schutzmaßnahmen, die zur Erhaltung der Vielfalt beitragen. Kleinere Lebewesen wie Seeanemonen und Seesterne bereichern Ihre Unterwassererfahrung mit feiner Schönheit. Mit dem passenden Zeitpunkt können manche Buchten auch saisonale Besucher wie Mantarochen bieten. Ob in der belebten Marina von Palma oder an einem versteckten Strand an der Nordküste, das Schnorcheln auf Mallorca lädt sowohl zu Entdeckungen als auch zu Ruhe unter den Wellen ein.