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Wann ist die beste Zeit, an Mallorcas Küste Wellen zum Surfen zu finden?

Das Surfen an Mallorcas Küste ist nicht so bekannt wie an einigen anderen Mittelmeerstellen, doch die Insel bietet einige angenehme Wellen, besonders an Küstenabschnitten nahe Cala Mesquida und im Nordosten bei Can Pere Antoni in Palma. Der frühe Morgen ist generell die beste Zeit, um hier sauberere Wellen zu erwischen, da die Straßen Ma-13 und Ma-19 noch ruhig sind und die Winde vor dem Mittag meist schwächer wehen. Das Meer ist häufig bei Tagesanbruch glatter, was bessere Bedingungen für Surfer schafft, die weniger überfüllte Wellen suchen.

Wenn die Sonne höher steigt, nehmen die Windmuster rund um die Serra de Tramuntana zu, was das Wasser unruhiger macht, besonders an Stränden wie Es Trenc oder Cala Llombards. Der späte Nachmittag kann manchmal ein zweites Zeitfenster für gute Wellen bieten, vor allem wenn die Gezeiten zu den Bruchstellen bei Formentor oder den nördlichen Buchten um Pollenca passen. Die lokalen Gezeitenpläne sind entscheidend zur Planung der Session, da manche Stellen besser bei Hochwasser, andere während Niedrigwasser funktionieren.

Obwohl die Mittelmeerlage Mallorcas das Surfen weniger verlässlich macht als Küsten zum offenen Ozean hin, können saisonale Veränderungen – insbesondere im Herbst und Frühling – für lohnenswerte Wellen sorgen. Das TIB-Busnetz ermöglicht den Zugang zu kleineren Strandbuchten, wenn man die belebtesten Orte meiden möchte. Ob man nun diese gelegentlichen Wellen reitet oder eine frühe Stand-up-Paddle-Session probiert, ist es besonders reizvoll, Mallorca bei Morgenlicht und etwas Einsamkeit vom Meer aus zu erleben.