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Welche weniger bekannten Wanderwege auf Mallorca werden von Einheimischen geschätzt?

Entlang der kurvenreichen Ma-10, die durch die Serra de Tramuntana führt, übersehen viele Reisende den stillen Weg zum verlassenen Dorf Binibona. Hier rahmen Olivenhaine und alte Steinterrassen einen ruhigen Spaziergang ein, der fernab des üblichen Trubels liegt. Es ist ein Pfad, den Einheimische wegen seiner Ruhe und der Art, wie er das landwirtschaftliche Erbe der Insel abseits bekannter Orte wie Valldemossa oder Deià zeigt, besonders schätzen.

Für diejenigen, die noch abgelegenere Wege suchen, eröffnen die alten Maultierpfade rund um die Halbinsel Cap Formentor spektakuläre Aussichtspunkte – insbesondere in der Nähe des Leuchtturms – wo das azurblaue Mittelmeer gegen steile Klippen schlägt. Diese Pfade sind meist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar und entziehen sich oft den Menschenmassen, die den nahegelegenen Formentor-Strand aufsuchen. In der zentralen Region bei Manacor schlängeln sich ruhige Landwege durch Mandelplantagen und Ackerland, besonders bezaubernd im Februar zur Festa de l'Ametler, wenn die Mandelbäume blühen. Diese zurückhaltenden Routen bieten einen Einblick in das ländliche Leben und die Landschaften Mallorcas, fernab der vielbegangenen Wege entlang der Ma-19-Küste oder der belebten Plätze von Palma.