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Wie voll werden Mallorcas Strände an einem Sommertag am Wochenende?

Schon in den frühen Morgenstunden sind viele Badende an Küstenabschnitten wie Es Trenc oder Cala Mondrago zu sehen, die ihre Handtücher und Sonnenschirme in aller Ruhe ausbreiten. Doch mit dem Aufgang der Sonne wandelt sich die friedliche Stimmung zu geschäftigem Treiben. Bis zum späten Vormittag sind Zufahrtsstraßen wie die Ma-13 nach Alcudia oder Formentor stark befahren, und Parkplätze in der Nähe beliebter Buchten sind schnell besetzt.

Die belebtesten Strände spiegeln oft das lebhafte gesellschaftliche Leben der Insel wider – Familien genießen Picknicks mit pa amb oli, Einheimische spielen in Strandnähe Fußball, und Urlauber probieren frische Meeresfrüchte in Strandbars. Um die Mittagszeit zieht es viele Schwimmer, Schnorchler und Sonnenanbeter an Orte wie Cala Llombards. Wer den Menschenmengen entgehen möchte, sollte stattdessen weniger bekannte Plätze aufsuchen oder erst am späten Nachmittag kommen, wenn die Besucherströme zurückgehen und der goldene Sand ruhiger wird.

Der öffentliche Nahverkehr erleichtert das Bewältigen geschäftiger Wochenenden: Die TIB-Busse verbinden Orte wie Palma mit den wichtigsten Badeorten und verringern so das Parkplatzproblem an Spitzentagen. Für eine ruhigere Anreise bietet sich die Bahnverbindung nach Soller als landschaftlich reizvolle Alternative zur Tramuntana-Küste an. Wer ein entspannteres Stranderlebnis sucht, sollte unter der Woche oder frühmorgens kommen, besonders wenn keine großen Festlichkeiten wie Sant Sebastia oder Festa de l'Ametler Besucherströme ins Inselinnere ziehen.