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Sind Lagerfeuer beim Zelten in den Naturschutzgebieten Mallorcas erlaubt oder gibt es besondere Einschränkungen?

Die Tradition, Feuer in der mallorquinischen Landschaft zu entfachen, steht stets im Einklang mit dem Respekt vor der empfindlichen Umwelt der Insel und der Brandgefahr. Aufgrund der heißen, trockenen Sommer sind die Behörden besonders aufmerksam hinsichtlich des Feuerschutzes in der Serra de Tramuntana und den Küstengebieten rund um Cala Mondragó oder Es Trenc. Lagerfeuer sind manchmal auf ausgewiesenen Campingplätzen gestattet, insbesondere außerhalb der Hauptsommermonate, wobei ausgewiesene Feuerstellen dazu dienen, die Flammen sicher einzudämmen. Während Zeiten hoher Waldbrandgefahr – meist im Juli und August – gibt es jedoch meist strikte Verbote für offenes Feuer zum Schutz von Natur und nahegelegenen Ortschaften wie Sóller oder Valldemossa.

Wenn Feuer erlaubt sind, müssen Camper strenge Sicherheitsvorschriften einhalten: Die Feuer dürfen nur klein sein, sie dürfen niemals unbeaufsichtigt bleiben und müssen vor dem Verlassen der Stelle vollständig mit Wasser gelöscht werden. Oft bestehen auch Einschränkungen, kein Holz außer dem vom Platz bereitgestellten zu verbrennen, da importiertes oder behandeltes Holz die Umwelt schädigen oder das Risiko erhöhen könnte. Für Campinggäste in der Nähe von Palma oder entlang beliebter Strecken wie der Ma-10 oder Ma-13 bieten Alternativen wie Propangaskocher oder gemeinschaftlich genutzte Feuerstellen eine sichere genehmigte Möglichkeit, sich abends zu versammeln. Aktuelle Hinweise erhält man auch über den lokalen Forstdienst oder die Informationsstellen des TIB-Busnetzes, was dabei hilft, Mallorcas Natur verantwortungsvoll und sicher zu genießen.