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Welche weniger bekannten Orte gibt es in der Nähe von Palma und den Tramuntana-Bergen zu entdecken?

Neben den belebten Straßen von Palma und den bekannten Wegen der Serra de Tramuntana gibt es zahlreiche ruhigere Orte, die es zu entdecken gilt. Das Dorf Fornalutx, oft im Schatten des nahegelegenen Sóller, bietet gepflasterte Gassen mit steinernen Häusern und Orangenbäumen, in denen lokale Kunsthandwerker handgefertigte Keramik und Olivenöl verkaufen. Ein Spaziergang durch seine friedlichen Plätze fühlt sich an wie ein Gang durch eine Postkarte aus einer sanfteren Zeit.

Nicht weit von der Küste entfernt verbirgt Cala Pi eine zerklüftete Bucht mit türkisfarbenem Wasser, die weit weniger überlaufen ist als die bekannten Strände Cala Mondragó oder Es Trenc. Die umliegenden Klippen und Pinienwälder laden zu ruhigen Spaziergängen ein, ideal für diejenigen, die dem Sommerrummel entfliehen möchten. Morgens hört man oft die sanften Rufe einheimischer Vögel und den Duft von Kiefern, der sich mit der Meeresbrise vermischt.

Geschichtsinteressierte werden vielleicht die kleinen, beinahe vergessenen Überreste der römischen Siedlung Pollentia bei Alcúdia schätzen. Diese bieten einen ruhigen Kontrast zu den lebhafteren Orten der Insel und ermöglichen es, sich das frühere Leben abseits der belebten Touristenpfade vorzustellen. Das Probieren lokaler Spezialitäten wie sobrassada oder ein Glas Binissalem in einem nahegelegenen Café vertieft das Erlebnis und verbindet die Besucher auf subtile Weise mit der reichen Kultur der Insel.