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Gibt es in den Gewässern Mallorcas Quallenarten, auf die Sie beim Schwimmen besonders achten sollten?

Entlang der sonnenverwöhnten Küste der Insel, besonders in der Nähe beliebter Strände wie Es Trenc und Cala Mondragó, begegnen Schwimmer in den wärmeren Monaten gelegentlich Quallen. Die meisten Stiche werden hier von harmlosen Ohrenqualen verursacht, die durchsichtig sind und meist ruhig treiben, ohne ernsthaften Schaden anzurichten. Dennoch ist es ratsam, auf die gelegentliche Pelagia noctiluca, auch als Mauve-Quallenstich bekannt, zu achten, die eine deutlich rosa Färbung hat und bei Berührung ihrer Tentakel schmerzhafte Stiche verursachen kann.

Diese geringfügigen Gefahren treten am häufigsten in ruhigeren Buchten im Südosten und gelegentlich an der Küste der Serra de Tramuntana bei Sóller und Formentor auf. Der Mauve-Quallenstich stellt meist kein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar, kann aber Unbehagen und Reizungen verursachen, weshalb viele Einheimische und Besucher Wasserschuhe tragen oder sich bei einem Stich sofort abspülen. Portugiesische Galeeren treffen hier seltener auf als an manchen anderen Mittelmeerstellen, doch wenn man an der Ma-19-Straße oder an nördlichen Stränden wie Alcúdia eine angespülte findet, sollte man Abstand halten, da ihre giftigen Tentakel auch nach der Trennung noch gefährlich sind.

Vor dem Sprung ins türkisfarbene Wasser kann es beruhigend sein, sich bei den Fahrern der TIB-Busse oder Einwohnern an Strandorten wie Cala d’Or oder Port de Pollença zu erkundigen. Rettungsschwimmer und örtliche Hinweise informieren Schwimmer oft über Quallenblüten, sodass man die sichersten Plätze für ein Bad auswählen kann. Mit etwas Vorsicht und Aufmerksamkeit bleibt das kristallklare Meer der Insel ein wunderbarer Ort zum Schwimmen und Erkunden des Unterwasserlebens, ohne von diesen seltenen Gästen gestört zu werden.