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Wann ist die beste Zeit zum Tauchen rund um Mallorca, um die meisten Meereslebewesen zu sehen?

Der Duft von Pinien und Salz liegt in der Luft, während die warmen Gewässer entlang der Nordküste Taucher dazu einladen, lebendige Unterwasserwelten zu erkunden. Zwischen dem späten Frühling und dem frühen Herbst, ungefähr von Mai bis Oktober, ist die Sicht unter Wasser meist ausgezeichnet und die Wassertemperaturen angenehm, was eine vielfältige Meeresfauna fördert. Die Posidonia-Wiesen – mediterrane Seegrasfelder, die in dieser Region heimisch sind – gedeihen und beherbergen Schwärme bunter Fische, Oktopusse und gelegentlich einen Zackenbarsch, was diesen Zeitraum besonders lohnenswert für Taucher macht.

Das Tauchen an Orten wie Cala Ratjada oder rund um das Cabrera-Archipel, einen geschützten Nationalpark, bietet die Gelegenheit, größere Arten wie Barrakudas und Gitarrenrochen zu begegnen. Die ruhigeren Meeresbedingungen im Sommer machen Bootsausflüge zu diesen Stellen zuverlässiger. Der Herbst taucht die Hänge oft in goldenes Licht, was die Unterwasser-Korallen- und Schwammgemeinschaften ergänzt, die lebendig bleiben, während das Wasser langsam abkühlt.

Für diejenigen, die an besonderen Phänomenen interessiert sind, kann der Frühling mit dem jährlichen Laichen bestimmter Fischarten in den klareren Gewässern der Ostküste zusammenfallen. Die Wintermonate sind hingegen ruhiger, sowohl was den Tourismus als auch die Meeresaktivität betrifft; obwohl die Sicht nach Stürmen manchmal außergewöhnlich ist, führen die kühleren Temperaturen meist zu weniger Sichtungen. Lokale Tauchzentren in Palma oder Soller können über die aktuellen Bedingungen informieren und Sie je nach Saison zu den besten Tauchplätzen führen, um Ihre Chancen auf unvergessliche Begegnungen unter den Wellen zu erhöhen.