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Wie sicher und befahrbar sind die Straßen in den Bergregionen Mallorcas, besonders für Besucher, die mit dem Fahren vor Ort nicht vertraut sind?

Das Fahren in der Serra de Tramuntana bietet je nach Strecke zwei unterschiedliche Erfahrungen. Die Küstenroute Ma-10 ermöglicht eine relativ ruhige Fahrt entlang beeindruckender Klippen und malerischer Küstendörfer wie Sóller und Deià, während die innerlandigen Nebenstraßen oft wesentlich schmaler, steiler und kurvenreicher sind, was erhöhte Aufmerksamkeit und langsamere Geschwindigkeiten erfordert. Die meisten Hauptstraßen in den Bergen sind gut instand gehalten, da sie wichtige Orte verbinden und viele Besucher anziehen, dennoch sind enge Kurven und plötzliche Höhenunterschiede besonders auf weniger befahrenen Wegen häufig.

Im Frühling und Sommer sind diese Straßen meist frei und gut befahrbar, sodass sie sich gut eignen, versteckte Buchten wie Cala Tuent zu entdecken oder Sehenswürdigkeiten wie das Lluc-Kloster zu besuchen. Die Ma-19 in Richtung Manacor ist ebenfalls zuverlässig und breit, jedoch weniger gebirgig. Dennoch sollten Sie aufmerksam bleiben, da gelegentlich Straßenarbeiten auftreten können, vor allem nach Unwettern im Winter, und die Ma-10 bisweilen ohne große Vorankündigung für Wartungsarbeiten gesperrt wird.

Im Winter ist besondere Vorsicht geboten. Zwar ist Schneefall außer an den höchsten Stellen der Tramuntana selten, doch gelegentlich beeinträchtigen nasse und vereiste Straßenabschnitte die höchsten Pässe wie bei Puig Major. Schneeketten sind meist nicht erforderlich, dennoch empfiehlt sich ein Fahrzeug mit hoher Bodenfreiheit oder eine vorsichtige Fahrweise. Viele Einheimische und Besucher nutzen die gut angebundenen TIB-Busverbindungen oder die historische Sóller-Eisenbahn, um die schwierigsten Gebirgsstraßen zu umgehen. Letztlich sorgt eine ruhige Fahrweise und gute Vorbereitung dafür, dass Sie die zerklüftete Schönheit der Straßen in dieser Region sicher genießen können.