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Gibt es Gezeiten oder Strömungen, auf die Sie beim Schwimmen an Mallorcas Stränden achten sollten?

Viele Besucher gehen davon aus, dass das kristallklare Wasser in den Buchten Mallorcas immer ruhig ist, doch die Gezeitenbewegungen und Strömungen der Insel können Schwimmer gelegentlich überraschen. Die Gezeiten sind hier im Vergleich zu den Ozeanküsten eher sanft, aber an manchen Stellen, insbesondere in engen Buchten wie Cala Figuera oder felsigen Buchten entlang der Serra de Tramuntana, können sich der Wasserstand merklich verändern und leichte Strömungen auftreten. Wenn Sie vor dem Schwimmen die lokalen Gezeitenzeiten prüfen, erfahren Sie, wann das Meer am ruhigsten ist – meist bei Niedrigwasser – was sich gut zum Erkunden von Felsenpools oder zum Schnorcheln eignet.

Die Strömungen sind an beliebten Stränden wie Es Trenc oder Cala Mondragó im Allgemeinen schwach, dennoch sollten Sie an Vorgebirgen und der exponierten Halbinsel Formentor vorsichtig sein, da die Wasserbewegung dort unvorhersehbar sein kann. Brandungsrückströmungen sind selten, aber besonders nach Stürmen oder starken Winden, die die Ma-13 Küste treffen, nicht auszuschließen. Rettungsschwimmer an Stränden wie Playa de Muro geben oft tägliche Hinweise zu den Meeresbedingungen und sind eine wertvolle Hilfe, wenn Sie unsicher sind.

Das Baden in ausgewiesenen Bereichen nahe Orten wie Alcúdia oder Port de Sóller ist ebenfalls sicherer, da dort Bojenmarkierungen und regelmäßige Patrouillen die Sicherheit erhöhen. Lokale Fischer und Einheimische teilen häufig ihr Wissen zu sicheren Badestellen und erklären, wie sich die Strömungen im Jahresverlauf verändern. Dieses Verständnis der feinen, ortsspezifischen Unterschiede ermöglicht es Ihnen, die einladenden Gewässer unter der Sonne ohne unerwartete Überraschungen zu genießen.