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Wie voll sind die Strände Mallorcas in den Sommermonaten?

Einheimische meiden zu den geschäftigsten Zeiten die meistbesuchten Strände der Insel und bevorzugen frühmorgendliche Stunden oder ruhigere Buchten zum Schwimmen und Sonnenbaden. Die Küsten rund um Palma sowie die beliebten Abschnitte wie Es Trenc und Cala Mondrago ziehen im Juli und August, besonders an Wochenenden und während lokaler Feiertage wie Sant Sebastià, viele Menschen an. An diesen Orten tummeln sich Familien, Sonnenanbeter und Besucher dicht auf dem weichen Sand, was eine lebhafte, aber teilweise überfüllte Atmosphäre schafft.

Für ein ruhigeres Erlebnis ziehen es Kenner oft vor, sich an schwerer zugängliche Buchten entlang der Serra de Tramuntana zu begeben oder Strände wie Cala Llombards und entlegene Bereiche von Formentor aufzusuchen. Die Herausforderung besteht in der begrenzten Ausstattung und dem erschwerten Zugang, doch dafür erhält man ein Stück mediterrane Ruhe abseits des Touristentreibens. Die Anreise mit dem TIB-Bus oder einem Mietwagen entlang der Ma-13 eröffnet Zugang zu ruhigeren Strandabschnitten weit entfernt von Alcudia oder Pollenca.

Der Zeitpunkt spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Wer vor dem Vormittag oder am späten Nachmittag anreist, trifft meist auf weniger Menschen, da Familien oft zur Mittagszeit kommen. Saisonale Spezialitäten wie pa amb oli und Getränke wie Hierbas machen Picknickmahlzeiten fernab überfüllter Strandbars angenehmer. Um die Hochsaisonmengen ganz zu umgehen, bevorzugen manche den frühen Juni oder September, wenn das Wetter warm bleibt, die Strände aber mehr Platz zum Atmen bieten und die Sonne entspannter genossen werden kann.