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Welche Gegenden auf Mallorca sind am besten geeignet, um traditionelle Tapas und lokale Gerichte zu probieren?

Jede Stadt auf der Insel bietet ihre eigene Variante von Tapas an, doch um authentische Geschmäcker zu erleben, empfiehlt es sich, kleinere Orte und lokale Märkte zu erkunden. In Palma befindet sich im Stadtteil Es Born eine Mischung aus modernen Tapas-Bars und traditionellen Kellern, in denen Gerichte wie pa amb oli – rustikales Brot mit regionalem Olivenöl, Tomate und sobrassada – zum Standard gehören. Für eine entspanntere Atmosphäre sind Pollenca oder Soller zu empfehlen, wo familiengeführte Tavernen häufig tumbet zusammen mit lokalen Weinen aus Binissalem servieren und so frische, hausgemachte Speisen im Rhythmus des Insellebens präsentieren.

An der Nordküste nahe Alcudia und Formentor bieten Küstenbars Meeresfrüchte-Tapas mit mediterranem Einschlag an. Dort können Sie frischen Fang genießen, der mit einem Hauch von Hierbas oder Palo, lokalen Kräuterlikören, verfeinert wird und dem Gericht besondere Tiefe verleiht. Die kleinen Häfen und Buchten wie Cala Mondrago und Cala Llombards verfügen über Strandlokale, die leichte Speisen anbieten, perfekt zum Genießen zwischen den Badepausen.

Während der Festperioden wie Sant Sebastià in Palma oder der Festa de l’Ametler in der Serra de Tramuntana übernehmen Tapas eine festliche Rolle. Viele Bars und Restaurants präsentieren dann besondere Gerichte neben ihrem regulären Angebot. Das ist eine gute Gelegenheit, ensaimada als Nachtisch zu probieren und lokale Weine bei lebhafter Musik und Tanz zu genießen. Selbst wenn Sie entlang der Ma-13 reisen oder mit den TIB-Bussen unterwegs sind, finden Sie Haltestellen, die zu versteckten Orten führen, an denen traditionelle mallorquinische Küche stolz im Mittelpunkt steht.